aus den Städten und Gemeinden
Lengede wird IGS-Standort – Start schon im Herbst
Der unermüdliche Einsatz hat sich gelohnt

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„Die Beharrlichkeit und der Einsatz für ein zukunftsweisendes Schulangebot in Lengede hat sich gelohnt“, freut sich Bürgermeister
Hans-Hermann Baas. Am 12. Januar erreichte die gute Nachricht die Gemeinde am Seilbahnberg: Lengede wird Standort der zweiten Integrierten Gesamtschule (IGS) im Landkreis Peine. Das teilte Kultusministerin Heister-Neumann verbindlich mit. „Jetzt ist eine Planungsgruppe gefragt. Sie wird ab Februar die Inhalte der Lernmodule festlegen und damit das Schulprofil formen, Raumkonzepte entwerfen und diverse planerische Fragestellungen lösen. Viel Arbeit steht bevor, damit der Unterricht an der neuen IGS rechtzeitig nach den Sommerferien starten kann.“, so Baas.

Besonderer Dank gilt den Eltern, Lehrern und engagierten Befürwortern
Viele Menschen haben sich dafür eingesetzt, dass die IGS nach Lengede kommt. „Ihnen allen gebührt unser Dank“, betont Baas. Zum einen dem Rat der Gemeinde, der dem Projekt mit seinem einstimmigen Beschluss gleich zu Beginn kräftig Rückenwind verschaffte. Zudem den Abgeordneten des Kreistages und Landrat Einhaus, die sich immer wieder entschieden, auch gegen¬über der Landes¬regierung, für den Standort stark gemacht haben. Nicht zu vergessen die vielen Lehrer, Eltern und Schülern, die für eine moderne Schullandschaft eingetreten sind.

Der entscheidende Meilenstein war der Erfolg der zweiten Elternbefragung. „Ein ganz besonderer Dank gebührt allen Teilnehmern dieser Befragung: Sie haben mit Ihrem Votum unseren Kindern die Chance auf ein abwechslungsreiches pädagogisches Angebot erhalten!“ Das Ergebnis der zweiten Umfrage war deutlich: Über das Jahr 2025 hinaus ist ein Bedarf von durchschnittlich 181 Plätzen und damit eine fünfzügige Gesamtschule durch die Umfrage belegt.

Ab August startet Lernangebot der IGS – Haupt- und Realschule laufen aus
Miteinander lernen – unabhängig vom starren Stundenrhythmus. Dieses pädagogische Konzept wird nach den Sommerferien in Lengede mit Leben erfüllt: Ab August nimmt die IGS den Betrieb auf – basierend auf den Ergebnissen der Planungsgruppe: Lerninhalte, Nach¬mittags¬angebote, Ausstattung, Raumkonzept und Personalbedarf sind nur einige der vielfältigen Frage¬stellungen, die das acht- bis zehnköpfige Expertengremium ab Februar beraten wird. „Wir werden die Eltern und Schüler zeitnah über die weiteren Schritte, die sich aus den Empfehlungen der Planungsgruppe ergeben, informieren“, erklärt Baas.

Die Lernangebote der Haupt- und Realschule in Lengede laufen langsam aus. „Jeder bisherige Haupt- oder Realschüler kann aber den Abschluss noch in seiner angestammten Schulform ablegen“, beruhigt Baas besorgte Eltern und Schüler. Nach dem Sommer werden aber keine neuen fünften Klassen mehr dort eingerichtet – dieses Angebot aus dem alten dreigliedrigen Modell endet sukzessive mit den bestehenden Jahrgängen.

Kommt die gymnasiale Oberstufe an der IGS? Das nächste große Ziel
Das Ziel einer modernen pädagogischen Lernlandschaft fest im Blick, werden die Lengeder die nächste Herausforderung angehen: die Einrichtung einer gymnasialen Oberstufe. „Ein lohendes Ziel zur Abrundung des attraktiven Schulangebots“, betont Baas. So engagiert wie die Befürworter der IGS diese nach Lengede geholt haben, werden sie sich auch für die ein gymnasiales Angebot dort stark machen, ist sich Baas sicher.
 

http://www.nsgb.info


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